Misshandlungsskandal im Saarland: Schützt das Jugendamt Saarlouis potentielle Kinderschläger?

Erneut steht das Saarland im Fokus der Arbeit der Kinderseelenschützer. Dieses Mal geht es um das Jugendamt Saarlouis und die Vorwürfe wiegen schwer. So steht der Verdacht im Raum, dass das Jugendamt Saarlouis zwei Kinder nach einer Inobhutnahme - wegen massiver Gewalt gegen die Kinder durch die Kindesmutter - wieder in den Haushalt der Mutter zurückgeführt hat. In einem anderen Fall steht der stellvertretende Jugendamtsleiter im Fokus. Der Verdacht: Er soll seine Nichte schützen, dessen Kinder durch ihren Lebenspartner misshandelt werden.


Bochum, 08.08.2020


Am vergangenen Donnerstag (06.08.2020) wurde der Verein Kinderseelenschützer von einem besorgten Kindesvater kontaktiert, dessen Kinder im Haushalt der Mutter im März 2019 schwer misshandelt wurden. Nun wurden die Kinder überraschend am 06.08.2020 in den Haushalt der Mutter zurückgeführt. Eine Übersicht der Erkenntnisse , nach der Auswertung von Unterlagen und Audio-Dateien:


Der Vater hat sich vor etwa vier Jahren von der Kindesmutter getrennt und damit nahm das Unheil seinen Lauf. Es begann ein Kampf ums Sorgerecht. Wie so oft in solchen Fällen kommen die Kinder dann aber genau da unter, wo es ihnen vermeintlich am schlechtesten geht, denn wie sich im Verlauf herausgestellt hat, hat die Mutter ihre Söhne schwer misshandelt. Es liegt uns ein Schreiben vor, welches Ende März 2019 vom Jugendamt ans Gericht gesendet wurde:


In diesem Schreiben ist die Rede davon, dass der ältere Sohn mit der flachen Hand und der Faust ins Gesicht, sowie auf den Hinterkopf geschlagen wurde. Der Junge versuchte in den Keller zu flüchten, aber die Mutter hat ihn eingeholt, mit den Füßen getreten und an den Haaren gezogen. Die zur Hilfe eilende Oma wurde ebenfalls von der Mutter niedergeschlagen. Daraufhin wurden die Kinder in Obhut genommen. Weiter heißt es in dem Schreiben, dass die Kinderärztin, schockiert gewesen sei über die rohe Gewalt. Außerdem hat die Kinderärztin eine rechtsmedizinische Untersuchung eingeleitet.


Laut dem Kindesvater nicht der erste Totalausfall der Mutter. Hinzu kommt, dass die Mutter positiv auf Drogen getestet wurde. (Das Schreiben liegt uns ebenfalls vor.)


Am 06.08.2020 kam aber der große Schock: Die Großeltern wollten ihre Enkel heute besuchen gehen, da der ältere von Beiden heute Geburtstag hat. In der Wohngruppe wurde ihnen dann mitgeteilt, dass die Kinder seit heute wieder im Haushalt der Kindesmutter leben.

Weder über die o.g. Inobhutnahme nach den Misshandlungen, noch über die heutige Rückführung hat man den Kindesvater (den man mittlerweile komplett entrechtet hat) informiert!


Der Vater berichtet davon, dass die Polizei Saarlouis die Anzeigen gegen die Kindesmutter und das Jugendamt nicht aufnehmen wollte. Das erinnert sehr stark an den Fall "Leon", wo die Polizei Saarlouis sich ebenfalls geweigert hat, die Strafanzeige gegen das Jugendamt aufzunehmen.


Dem Verein wurden zudem noch zwei Audios zugespielt, in denen ganz klar rauszuhören ist, dass die Kinder nicht zurück zur Mutter wollen, weil die "Mama uns immer haut" und sie beim Papa bleiben wollen.

Des Weiteren ist rauszuhören, dass das Jugendamt die Jungs unter Druck gesetzt haben soll, dass sie gegen den Vater aussagen sollen, weil sie sonst in eine Pflegefamilie kommen würden. Diese Audios waren herzzerreißend.


Die Kinderseelenschützer stehen dem Vater jetzt zur Seite und versuchen über die Kooperation mit seinem Partnerverein (Fight and Soul e.V) vor Ort und weiteren Partnern für Gerechtigkeit zu kämpfen. Das ist zudem ein Beispiel für den Versuch von gezielter Eltern-Kind-Entfremdung!


Am 07.08.2020 wurde der Verein durch den Kindesvater und die Großeltern über folgendes informiert:


Das Jugendamt Saarlouis sei sehr echauffiert über die Facebook-Meldung des Vereins und hat sich bei den Großeltern über die Meldung beschwert. Außerdem hat man den Vater versucht mit der Androhung von rechtlichen Schritten einzuschüchtern, wenn er nicht die Öffentlichkeit daraus hält.

Daraufhin hat der Vorstandsvorsitzende einen kurzen offenen Brief an das Jugendamt in Saarlouis verfasst.


Liebes Jugendamt Saarlouis,

wir als Verein bringen nur Fälle in die Öffentlichkeit, wo es unbedingt notwendig ist, sozusagen als Mittel Ultima Ratio. Sie hatten gut vier Jahre Zeit eine kindeswohlorientierte Lösung zu finden. Nachdem Sie die Kinder Ende März 2019 in Obhut genommen haben, hätten die Kinder MINDESTENS in der Einrichtung verbleiben müssen. Wehret den Anfängen, wobei man ja hier nicht mehr von Anfängen sprechen kann.

Müssen erst wieder Kinder zu Tode geprügelt werden?! Sie setzen die Kinder bewusst einer Gefahr aus und haben nichts besseres zu tun als gegen den Vater vorzugehen und auf die sich sorgenden Großeltern einzuwirken!

Das Wohl und der Wille der Kinder scheint für Sie absolut keine Rolle zu spielen. Wir haben als Verein einen langen Atem und immer Plan A, B, C.. in der Tasche. Wir appellieren an Sie die Kinder aus dieser Situation zu befreien und dann mit dem Vater eine GEMEINSAME Lösung zu erarbeiten!

Mit freundlichen Grüßen,


Dennis Engelmann 1. Vorsitzender Kinderseelenschützer e.V.


Im Verlauf des Freitags (07.08.2020) hat den Verein ein weiterer Hilferuf eines weiteren Vaters aus Saarlouis erreicht. Er berichtete u.a. von körperlicher Gewalt durch den Lebenspartner der Ex-Frau des Partners gegenüber seiner drei Töchter (Drillinge). Trotz Strafanzeigen und dem mehrfachen Informieren des Jugendamts in Saarlouis hat sich an der Situation scheinbar nichts geändert. Besonders brisant: Der stellevertretende Jugendamtsleiter ist nachweislich der Onkel der Ex-Frau des hilfesuchenden Vaters. Die Erkenntnisse nach der Auswertung von Unterlagen und Audio-Dateien in der Übersicht:


Der Vater hat sich von der Kindesmutter getrennt und die Kinder bei der Mutter gelassen - mit engen Absprachen hinsichtlich des Umgangs mit seinen Kindern. Anfangs lief es wohl auch ganz gut, bis der neue "alte" Lebenspartner wieder mit der Kindesmutter zusammen gekommen ist. Dieser war damit überhaupt nicht einverstanden, dass der Kindesvater seine Kinder sieht und das Unheil nahm seinen Lauf. Es folgte eine Schlammschlacht nach der anderen.


Der Lebenspartner der Kindesmutter soll sowohl die Kinder, als auch die Mutter geschlagen haben.

Auf Audiodateien ist u.a. zu hören, wie die Kinder erzählen, dass sie von dem Lebenspartner gehauen werden, "wenn sie nicht lieb sind". Außerdem ist die Rede davon, dass die Kinder im Keller eingesperrt wurden und auch, dass der Lebenspartner die Kindesmutter schlagen würde, was aber nur ein "Spiel" sei. Die Kinder wirken sehr eingeschüchtert und verängstigt.

Der Kindesvater hat gegen den Lebensgefährten der Kindesmutter am 25.06.2019 Strafanzeige wegen der Misshandlung von Schutzbefohlenen gestellt. Am 20.01.2020 wurde ihm von der Staatsanwaltschaft Saarbrücken mitgeteilt, dass die Staatsanwaltschaft kein Ermittlungsverfahren einleiten wird, da kein Anfangsverdacht bestehen würde. (Schreiben der Staatsanwaltschaft Saarbrücken liegt dem Verein vor!)


Außerdem ist auf den Audios die Rede davon, dass die Kinder zum Vater wollen und sie nicht bei der Mama im Bett schlafen dürfen. Die Ex-Partnerin hat über den jetzigen Lebenspartner der Kindesmutter berichtet, dass er auch in deren Beziehung sehr aggressiv ihr gegenüber gewesen sei. (Audio-Dateien liegen dem Verein vor!)


Der Vater kämpft verzweifelt um seine Töchter. Dem Verein liegen eine Vielzahl an Schreiben und Beschlüssen vor. Die Gewaltausbrüche sollen dem Jugendamt Saarlouis hinreichend bekannt sein - passiert ist bis heute wohl nichts! Und jetzt kommt's...


NACH DEM SICHTEN VON UNTERLAGEN, AUSGIEBIGEN RECHERCHEN UND DIVERSEN RÜCKVERSICHERUNGEN KANN ZU 100% BELEGT WERDEN, DASS DER ONKEL, DER EX-FRAU DES KINDESVATERS IN DIESEM BESCHRIEBENEN FALL, DER STELLVERTRETENDE JUGENDAMTSLEITER VON SAARLOUIS IST!!!


Somit geht jegliche Objektivität verloren und man hat eine sehr gute Antwort darauf, warum in dem o.b. Fall scheinbar nichts zum Wohle der Kinder passiert. Die Kinder befinden sich laut den Audio-Dateien in einer massiv kindeswohlgefährdenen Situation. Die Mutter scheint die Kinder nicht zu schützen und setzt sie sogar für jeden sichtbar auf Facebook ins Netz.


Kleine Randnotiz: Der Vater vom gestrigen Fall ist mit der Tochter des stellvertretenden Jugendamtsleiters in eine Klasse gegangen und sie sind uch auf Facebook befreundet. Wahrscheinlich wusste das Jugendamt Saarlouis deswegen direkt am Freitagmorgen (07.08.2020) um 8 Uhr Bescheid.


+++ DER VEREIN REAGIERT MIT EINER ARBEITSGRUPPE UND EINER PLATTFORM ZUM AUSTAUSCH UNTER DEN BETROFFENEN +++


Der Verein Kinderseelenschützer hat auf die erneute Welle an Anfragen aus dem Saarland reagiert und eine Arbeitsgruppe eingerichtet. Ab sofort können sich Betroffene und ehemalige Betroffene an den Verein wenden. Er hat hierzu extra eine Mailadresse eingerichtet: Mails bitte an saarland@kinderseelenschuetzer.de


Folgender Hinweis kommt direkt vom Verein:


⚠️: BITTE SCHILDERT UNS MÖGLICHST KURZ UND KNAPP EURE ERFAHRUNGEN MIT DEN JUGENDÄMTERN IM SAARLAND. BITTE NENNT UNS ERSTMAL NUR DAS ZUSTÄNDIGE JUGENDAMT - KEINE NAMEN VON MITARBEITERN!

BITTE SEHT AUCH ERSTMAL DAVON AB, DASS IHR UNS DIREKT UNTERLAGEN SENDET!!!


Wir werden eure Mails lesen und intern einschätzen. Sollten wir eure Erfahrungen für unsere Aufarbeitung benötigen, werden wir uns mit euch in Verbindung setzen.

Bitte meldet euch nur, wenn ihr in der Lage seid den Sachverhalt durch Dokumente zu belegen!

Wir müssen jeden Fall gewissenhaft recherchieren! Also bitte entlastet uns, indem ihr uns effektiv zu arbeitet!


Außerdem hat der Verein eine Telegram-Gruppe ins Leben gerufen. Diese ist für ALLE Betroffene und ehemalige Betroffene gedacht. Sie finden die Gruppe unter dem folgenden Link: t.me/kssbochum


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